Leute, ich war noch nie in Köln und wie vielleicht einige auf Instagram gesehen haben: letzte Woche war ich in Köln! :) Spoiler: Es war mega! Warum? Weiterlesen! :)

Der Dom in KölnIm Dezember hat sharemagazines über Facebook ein Adventsgewinnspiel veranstaltet. Jeden Sonntag konnte man tolle Preise gewinnen, indem man jemanden darunter verlinkt, mit dem man diesen Preis teilen würde. Am ersten Advent hat Natascha mich verlinkt und genau deshalb sind wir nach Köln gefahren, denn wir haben Zuschauerkarten für das Familienduell gewonnen. An sich nicht so ultra spektakulär, wenn man kein RTL-Fan ist, aber als Medienwirtin, die noch nie in einem TV-Studio gewesen ist, sehr spannend. :) Damit sich das Ganze auch lohnt, haben wir daraus einen Wochenend-Trip gemacht, der von Mittwoch bis Donnerstag stattfinden sollte (wir machen uns die Welt, wiedewie sie uns gefällt) und da sie Verwandtschaft in der Nähe von Köln hat, konnten wir uns dort einfach einnisten.

MITTWOCH – Anreisetag und Gastrocheck

Bis auf einen kleinen Stau von 25min (10min vom Ziel entfernt), sind wir gut durchgekommen, haben Kuchen mit Nataschas Tante gegessen, uns fix hübsch gemacht und sind dann mit der Bahn in die Stadt. :) Am Hauptbahnhof sah ich den Dom das erste Mal. Es war unbeschreiblich. So riesig und atemberaubend schön. Ich hätte ihn am liebsten sofort begutachtet, aber wir hatten andere Pläne: Essen! Es blieb lediglich noch Zeit, die Hohenzollernbrücke zu begutachten. Ganz passend zum heutigen Tag: ich wünsche allen ganz viel Liebe! <3

Ganz viel Liebe auf der Hohenzollernbrücke in KölnEssen war unser Plan und uns wurde die fette Kuh empfohlen, denn angeblich soll es dort die besten Burger Kölns geben. Ja…. das können wir leider nicht bestätigen. Wir waren nicht dort. :D Es war leider alles voll, ich hab traurig geguckt, der Burgermacher hinter der Scheibe hat traurig zurück geguckt und wir haben uns eine Alternative gesucht. Eine wirklich gute Alternative: einBURGERung! Es gab Cheeseburger mit Feta und feinstem Rind-Patty für uns und dazu eine Portion frische und krosse Pommes, wirklich sehr lecker.

Leckere Burger aus dem einBURGERung in KölnBeim nächsten Besuch in Köln hoffen wir aber, dass wir die fette Kuh testen können, denn wenn diese Burger schon so lecker waren, wie sollen die Burger dann nur da schmecken?! :o

Nach diesem leckeren Essen haben wir uns auf die Suche nach einer Bar gemacht. An diesem Abend wollten wir auf jeden Fall mehr als eine testen, denn wann ist man schon mal in Köln? :D Die erste Bar, in der wir die Cocktails testen wollten, war das Mojito Cologne in der Zülpicher Straße. Es war noch kaum was los, weil wir sehr früh los waren und es ja auch Mittwoch war. In dieser Bar war es so schön gemütlich, der Kellner war fantastisch und die Cocktails… Leute, ein Traum! Ich glaube ich habe selten einen so leckeren Cocktail getrunken und ich habe schon sehr viele probiert. Es gab für mich einen Erdbeer Mojito und für Natascha einen Mojito Razz mit Himbeeren. Wirklich unfassbar lecker.

Leckere Cocktails aus dem Mojito in KölnWir wollten aber ja mehrere Bars testen, also sind wir weiter. Ich glaube die Bar hieß Cuba Bar. Es lief leider Fußball, wie sonst auch in den meisten Bars, hier jedoch ohne Ton, stattdessen hat DJ Youtube aufgelegt. (Im Ernst: Spotify kostet nur 10 Euro!) Der Cocktail war nicht so lecker, leider, also sind wir dann auch weiter und zwar ins Kiez. Das Kiez wurde uns empfohlen, da ein Bekannter von Natascha dort einmal gearbeitet hat und meinte, wir würden bestimmt einen Kurzen umsonst bekommen. Dort lief ebenfalls Fußball, sogar mit Ton. -.- Naja und der Barkeeper kannte Nataschas Bekannten nicht, was unsere Aussicht auf unseren versprochenen Schnaps sehr minderte. Wir blieben trotzdem. Und es war gigantisch gut.

Natascha wurde Siegerin im Nageln. Ich wurde Siegerin der Herzen. Die Verliererin musste schließlich alle Kurzen bezahlen. -.- Ich kannte das Spiel nicht und für alle, denen es jetzt ebenso ergeht, hier die Regeln: In der Bar steht ein großer Baumstamm, in etwa auf Buachhöhe. Jeder Spieler bekommt einen langen Nagel und es gibt einen Hammer. Jeder hämmert seinen Nagel ein Stück weit in den Stamm, sodass dieser darin steckenbleibt. Dann geht der Hammer reihum, jeder schlägt einmal. Mit der flachen Kante. Wer hier auf Frauenbonus hofft, der ist in dieser Bar verkehrt, denn jeder hämmert mit der flachen Kante. Natascha hat mich überredet, uns alle fertig gemacht und ich war zwei Runden lang die Letzte. Die dritte Runde habe ich ausgesetzt und das war gut so. Der Barkeeper scheint geübt zu sein, er hat nur zwei Schläge benötigt. :D Unseren Freischnaps haben wir dann doch noch bekommen. :)

Es war ein wirklich toller Abend, wir hatten sehr viel Spaß, haben neue Leute kennengelernt, lecker gegessen und getrunken… mit einem der letzten Züge fuhren wir dann zurück in einen Vorort in unser gemachtes Bett. Nataschas Tante hat uns sogar eine Wärmflasche unter die Decke gelegt, ist das nicht Zucker? <3

DONNERSTAG – Shoppen und Sightseeing

Um 9 Uhr klingelte der Wecker. Meiner Meinung nach viel zu früh. :D Das Fertigmachen hat ewig gedauert und dann gab es ein ausgiebiges Katerfrühstück. Wir haben etwa nen halben Block Gouda, eine Packung Schinken und Eier gegessen. :D Danach haben wir uns mit dem Auto auf den Weg in die Stadt gemacht, denn der Dom wartete auf uns. Natascha hat so sehr Höhenangst und trotzdem hat sie gesagt, dass sie mitkommt und das tat sie auch. Bis ganz nach oben hat sie es nicht geschafft, aber ich habe Bilder für sie und für euch gemacht. :)

Die Aussicht auf Köln vom Dom ausDie Aussicht auf Köln vom Dom ausAuf dem Dom in KölnLeider musste ich dort oben durch einen Maschendrahtzaun hindurchfotografieren. Das schmälerte natürlich die eigentlich wundervolle Aussicht. Dort hochzukommen war übrigens eine Qual, ich habe irgendwie unterschätzt wie hoch das Ding ist. :D 533 Stufen führen einen in 97,25 Meter Höhe in den Südturm des Kölner Doms. Der Dom hat bis zur oberen Spitze eine Gesamthöhe von 157,31 Meter. Wirklich bemerkenswert, wenn man daran denkt, unter welchen Bedingungen das damals gebaut wurde.

Der Eintritt zum Turmaufstieg kostet 4 Euro und 2 Euro für Studierende und man braucht etwa eine halbe Stunde, um dort hochzukommen. Die Treppe ist sehr schmal und wenn einem Leute entgegenkommen, die wieder runter wollen, wir es ein bisschen problematisch. Als wir dann selber wieder nach unten wollten, haben meine Beine so unfassbar doll gezittert, ich konnte kaum noch laufen. Unten angekommen, wollte ich noch Bilder von außen machen, aber meine Kamera hat durch meine Beine so krass gewackelt, zum Glück hat die einen Bildstabilisator. :DAuf dem Dom in KölnHier kann man noch den Gang ganz oben sehen und die vielen Namen, die sich dort verewigt haben. Diese findet man sowieso den ganzen Weg hinauf, überall, wo Platz ist.

Nachdem wir uns ein bisschen ausgeruht hatten, ging es weiter zum Shoppen. Es blieb uns noch eine Stunde, bis wir uns auf den Weg zum Studio machen musste, was auch ein kleines bisschen außerhalb von Köln liegt. Primark! Ein paar Teile habe ich auch bekommen, die könnt ihr die Tage bei Instagram sehen. :)

Das Familienduell in den TV-Studios in Köln

Und dann waren wir auch schon bei den Studios angekommen. :) Schaut euch gerne einmal mein kleines Video an, was ich für euch gedreht habe.

Das Studio war ganz klein und irgendwie nimmt es einem den „Fernsehzauber“, sofern es einen gibt. :D Natascha war bereits in mehreren Fernsehstudios, auch schon in größeren. Für mich war dieser Besuch der erste und daher besonders spannend. Ich muss gestehen, dass das Familienduell mich gar nicht so sehr interessiert hat, aber lest weiter, denn es gab ein Showhighlight, der mich und Natascha fast von den Stühlen fallen ließ. :D

Wir saßen auf einfachen Stühlen, vor uns das „Studio“, wo die Familien und die Moderatorin Inka Bause dann stehen würden. Inka kam kurz vor der Show in den Raum, hat die Zuschauer begrüßt… Natascha, mich und vier andere. :D Die Kameratechnik war schon beeindruckend, muss ich sagen. Das Studio hat aber seine besten Zeiten auch schon hinter sich. Als Zuschauer konnte man so natürlich die abgestoßenen Ecken sehen, was im Fernseher dann schön alles weggemacht wird. Es sollten zwei Sendungen aufgezeichnet werden, eine jeweils 30 bis 40 Minuten und dazwischen eine Pause von etwa 30 Minuten. Das Ganze ging somit etwa 3 Stunden glaube ich, die wir dort waren.

Es traten also zuerst zwei Familien gegeneinander an, eine davon hat bereits eine Sendung gewonnen, die anderen sind die Herausforderer. Die Herausforderer haben in der ersten Aufzeichnung gewonnen, die andere Familie wurde verabschiedet. In der Pause haben sich die neuen Champs umgezogen, denn die nächste Sendung findet ja an einem neuen Tag statt. Die neuen Herausforderer war die Familie Müller. Neben dem Spiel betreibt Inka natürlich auch immer etwas Smalltalk, wo kommt ihr her, was macht ihr, usw.

Diese Familie bestand aus 4 Frauen und einem Typen. Melanie und Dennis sind miteinander verlobt, schon seit zwei Jahren. Geheiratet wird, wenn das Geld da ist. Soweit so gut. Und dann sagte Inka sowas wie „Ja und das interessante ist ja, du bist Dennis Ex-Freundin“ und bei diesem Satz haben Natascha und ich uns schon ganz entsetzt angesehen, aber das war noch nicht alles. „Und Melanies Schwester bist du auch.“ Ahahahahaah! Aber auch das war noch nicht alles. :D Das nächste Mädel ist ebenfalls eine Schwester und ebenfalls einmal mit Dennis zusammengewesen!!!! An dieser Stelle konnten Natascha und ich nicht mehr und mussten uns soo zusammenreißen, nicht laut loszulachen. :D :D :D Testet er erstmal alle Schwestern durch und will dann die dritte heiraten. Die letzte Frau war die Mutter, die offenbar nichts dagegen hat. :D

Nach der Show haben wir uns noch auf die Suche nach einem netten Restaurant gemacht und sind im Alekos gelandet. Ein hübscher kleiner Grieche. Die Bedienung war wahnsinnig nett und zuvorkommend, wir saßen dort ganz gemütlich in einer Nische am Fenster und konnten die Leute draußen beobachten. Das Essen war ebenfalls sehr lecker. Wenn ich das gleiche Essen in Brake bestelle, bekomme ich immer doppelt so viel und habe dann noch für den nächsten Tag was. :D So hat es natürlich völlig ausgereicht, nur Tzatziki mussten wir nachbestellen, davon kann man nie genug haben.

Und dann haben wir uns zurück auf den Weg von Köln nach Meppen gemacht, wo ich dann noch eine Nacht bei Nataschas Eltern verbracht habe, um am Freitag selber nach Brake zurückzufahren. :)

Mein Fazit über unsere Köln-Reise

Unser Wochenend-Trip nach Köln war wirklich sehr gelungen, aber wir hatten uns einen sehr straffen Zeitplan aufgelegt. Wir hätten gern mehr Zeit gehabt. Mehr Zeit zum Shoppen, mehr Zeit für Sightsseing. Das schreit nach einer Wiederholung und diese beinhaltet dann eine Führung im Dom, inkl. Schatzkammer, shoppen, sehr viel mehr Cocktails und Drinks im Mojito und im Kiez und auf jeden Fall ein Besuch in der fetten Kuh! :)

Hearts-09

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