[Abenteuer] Horst Janssen Museum – Janssen revisited

[Abenteuer] Horst Janssen Museum – Janssen revisited

Im Mai fand in Oldenburg das erste Instagramtreffen statt. Ich war dort und es war fantastisch. Ich habe viele neue Leute kennengelernt und vor allem Leute, die ich schon von Bilder kannte, weil ich ihren Instagram-Accounts folge. Das war eine ganz spannende Sache. Außerdem wurde die Aktion von verschiedenen Firmen gesponsored. Es gab ein Goodiebag und die Organisatoren von @connectinol hatten kleine Aufgaben für uns, die wir zusammen machen mussten. Ich hatte viel Spaß und wollte noch mehr Leute kennenlernen und habe mich an dem Abend schon auf das nächste Treffen gefreut. Das wird im November stattfinden, aber vorgestern Abend fand ein kleines Revival statt und das konnte ich mir nicht entgehen lassen.

Melanie aka @fraeuleinsuessholz arbeitet in ihrer Tätigkeit als selbstständige… ja wie nennt man das eigentlich? Es hat auf jeden Fall mit Design, Papier und ganz viel Liebe zu tun und sie arbeitet häufig mit dem Horst Janssen Museum zusammen. Ihre Homepage findet ihr unter www.suessholzdesign.com. Melanie hat für uns organisiert, dass wir eine exklusive Führung mit der Leiterin des Museums Jutta Moster-Hoos und der Künstlerin der aktuellen Ausstellung Helene von Oldenburg bekommen.

Janssen Revisited

Dem Horst-Janssen-Museum ist im Jahr 2016 der Ankauf einer großen Hamburger Privatsammlung gelungen. Doch einige Bilder konnte man schon bei uns sehen.  Also wollten wir etwas Bekanntes, schon Gesehenes aus neuen Blickwinkeln präsentieren. Deshalb haben wir die Künstlerin Helene von Oldenburg gebeten, einen neuen Zugang zu Horst Janssen zu entwickeln und ihren sehr subjektiven Blick auf die jüngst erworbenen über 300 Arbeiten zu werfen. Helene von Oldenburg bewegt sich mit ihrer Arbeit auf den Grenzgebieten zwischen Kunst, Wissenschaft und Medien.
In ‚Janssen Revisited‘ analysiert Helene von Oldenburg die Zeichnungen von Horst Janssen aus der Nähe und im Detail. Sie zerlegt sie in kleinste Einheiten und überführt sie so in eine begrenzte Anzahl an Zeichen. Aus ihnen entwickelt sie eine Schrift, die auf jedem Computer oder Smartphone verwendet werden kann und die wir für Sie zum Download bereitstellen. Die Entwicklungsschritte von den Zeichnungselementen bis hin zu den neuen Schriftzeichen werden im Museum präsentiert.


Es war grandios und unwahrscheinlich spannend zu sehen, was eine Künstlerin in den Werken eines anderen Künstlers sieht und durch neue Anordnung und viele neue Blickwinkel eine eigene, ganz neue Ausstellung kreiert. Es gab eine kleine Führung und es war genug Zeit wieder neue Leute kennenzulernen und Leute vom letzten Treffen im Mai wiederzusehen. Außerdem gab es wieder ein Goodiebag und die Sponsoren waren diesmal Edding und abermals die Bäckerei Müller Egerer sowie Nanu Nana.

Die Organisatoren des Abends haben außerdem auch Zeit für Kreatives eingeplant und so konnten wir mit Stempeln und Bastelsachen ebenfalls kleine Kunstwerke kreieren. Es gab auch Möglichkeiten zu fotografieren. Ich selber habe kein Kunstwerk an sich geschaffen, ich habe lediglich meinen Namen in der Schrift gestempelt, die Helene von Oldenburg im Rahmen der Ausstellung und ihrer Arbeit mit Horst Janssens Werken erschaffen hat. Diese neue Schrift gibt es übrigens auf der Homepage vom Museum zum freien Download und so kann man sie auch in zB Word ausprobieren.

Hier könnt ihr noch ein paar Eindrücke des Abends, bzw. der Kunst und der Ausstellung sehen. Ich fand die Ausstellung wirklich gut und interessant, weil ich sowas noch nicht gesehen hatte. Es war spannend zu sehen, was eine Künstlerin sieht und wie sie denkt. Die Höhe der Bilder passte ihr nicht, außerdem ist der Hintergrund immer weiß, das passte ihr auch nicht. Die Bilderrahmen gehören ebenso zum Bild, wie das Werk an sich. Also wird kurzerhand eine riesen Statue aus Bilderrahmen gemacht. Wieso müssen Werke eigentlich immer in einem weißen Passepartou stecken? Weg damit. So schwebten einige Bilder einfach in Glas vor einer farbigen Tapete. Oben am Rand der Decke.

#janssenconnect

Wenn ihr diese Bilder schon toll fandet und euch die Ausstellung interessiert – und ich kann sie absolut empfehlen – dann geht doch einfach mal wieder ins Museum. Für diese Ausstellung habt ihr noch bis zum 24. September Zeit. Danach wird eine neue Ausstellung vorbereitet, die dann ab dem 22. Oktober zu besuchen ist. Für diese Ausstellung habe ich an dem Abend übrigens zwei Karten gewonnen, denn es gab auch eine kleine Tombola mit mega coolen Preisen.

Es war wieder ein unfassbar schöner und interessanter Abend und ich kann das zweite offizielle Instagramtreffen kaum erwarten. Wer übrigens Interesse hat, daran teilzunehmen, der sollte bei Instagram dem Account @connectinol folgen. Die lieben Mädels kümmern sich um die Organisation und dort wird es dann auch weitere Infos dazu geben. Außerdem könnt ihr ebenfalls bei Instagram mal nach dem Hashtag #janssenconnect schauen, denn dort findet ihr ein paar weitere Bilder von dem Abend von anderen Teilnehmern.



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